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News Juni 2014               Prof. Dr. Mahir Gülsen testet VENUSnano

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Impressionen von VENUSnano
 

Prof. Dr. Mahir Gülsen, Chefarzt der orthopädischen Klinik in Adana (Süd-Türkei) war maßgeblich und wegweisend an der Entwicklung des pädiatrischen Skoliose-Systems VENUSnano beteiligt.
Am 20. Juni 2014 hat der weltweit anerkannte Skoliose-Experte, nun erstmals das System bei einem 13-jährigen Mädchen eingesetzt.

Idiopathische Skoliose – ein Befund, mit dem die Familie der 13 jährigen Betül Yildiz (Name von der Redaktion geändert) jäh konfrontiert wurde.
Die idiopathische Skoliose bezeichnet eine S-förmige Seitverbiegung der Wirbelsäule, die durch eine Wachstumsstörung der einzelnen Wirbel bedingt ist. Die hinten gelegenen Anteile des Wirbels wachsen nicht so schnell wie die vorn liegenden Wirbelkörper, so dass diese sich verdrehen müssen, um ausreichend Platz zu haben. Infolge dieser Verdrehung der einzelnen Wirbelkörper kommt es allmählich zu einer S-förmigen Seitverbiegung der gesamten Wirbelsäule, deren Ausprägung im Rahmen der Wachstumsschübe besonders zunimmt. Mädchen sind deutlich häufiger betroffen. Nach Abschluss des Wachstums heilt die Erkrankung aus und es kommt zu keiner wesentlichen weiteren Zunahme der Seitverbiegung mehr.

Eine operative Korrektur mit Versteifung des betroffenen Wirbelsäulenabschnittes wird bei adolesezenten Skoliosen > 45 Grad in Betracht gezogen, da bei solchen Patienten, wie auch bei Betül, im Verlauf ihres Lebens von einer Progredienz der Skoliose auszugehen ist.

Das VENUSnano Instrumentationssystem erlaubt eine etwa 60- bis 80-prozentige Korrektur sowie sofortige Mobilisation ohne postoperative Korsettbehandlung.
Eine adäquate postoperative Analgesie und Physiotherapie hilft bei der Vermeidung von Schmerz, Ileus und Thrombose.
Ein stationärer Aufenthalt beträgt in erfahrenen Kliniken in der Regel zwischen zwei bis drei Wochen.

Die Operation von Betül dauerte 3,5 Stunden und wurde mit einem hervorragenden Ergebnis abgeschlossen. Bereits am Folgetag wurde Betül mobilisiert und durfte die ersten gymnastischen Übungen absolvieren.

Wir wünschen Betül weiterhin alles Gute.










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